Schlagwort: gesellschaft
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Die moralische Überlegenheit des Opfers

Im postmodernen Denken wird die moralische Überlegenheit wird an die Opferrolle gebunden: Nur wer ein Opfer ist, kann moralisch überlegen sein.
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Ist Menschleben heilig?

Ohne einen moralischen Haltepunkt, der über den Menschen hinaus geht, wird jegliche Moral relativ. Wenn die nächste Grenze überschritten wurde, ist eine weitere Grenze so nah, als dass sie alsbald auch überschritten wird.
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Demokratie und Technokratie; oder, was man will, und was man sagt, zu wollen

Worum es sich letztlich handelt, ist um eine Diskrepanz zwischen dem, was gewollt wird, und dem, was vorgegeben wird, gewollt zu werden.
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Selbsthass

Der rationale, differenzierte und pragmatische Diskurs erfordert ein delikates Gleichgewicht, um nicht in plumpe Schwarzweissmuster zu fallen, einerseits Chauvinismus, andererseits Selbsthass.
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Nach der Dekonstruktion

Die Leere, die von der Dekonstruktion der gemeinsamen Identität und damit der gesellschaftlichen Strukturen übrig bleibt, macht die Gesellschaft zu einem Behälter, der durch den Zeitgeist befüllt werden, und ebenso wieder entleert werden kann.
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Von Individuum und Kollektiv

Ein Urteil über ein Kollektiv zu fällen, ist nicht gleich der Behauptung, diese Eigenschaft würde jedem Individuum dieses Kollektivs inne wohnen.
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Anmerkungen zur Postmoderne (11): Nach der Dekonstruktion

Wenn in einer Gesellschaft jeder nur konstant auf Kriegsfuss mit dem Nächsten ist, ist auch keiner bereit, irgend einen Kompromiss zu finden.
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Anmerkungen zur Postmoderne (10): Von der Doppelmoral

Ein Massstab kann nur innerhalb der Abgrenzung einer Realitätserkenntnis existieren, und muss nur innerhalb dieser kohärent sein. Das Problem der Doppelmoral liegt somit nicht in dieser als solche, sondern im Aufprall unterschiedlicher Realitätserkenntnisse.
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Die Verehrung der Hässlichkeit

Die Schönheit zu vermeiden und zu zerstören ist die abergläubische Geisselung, welche zur Seligkeit in Form von Überwindung des Menschseins führen soll. Wenn wir aufhören, Schönheit zu erkennen, hören wir auch auf, Menschen zu sein.
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„Wer nichts glaubt, glaubt alles“

Denn nur der kann neues Wissen erlangen, der auch die Demut hat, sein Unwissen anzuerkennen. Und der Ansatz, über die grössten, unergründbaren Mysterien dieses Universums, nämlich der Schöpfung, des Lebens, des Geistes, Gewissheit zu haben, bedeutet auch, sich im Besitz der absolutesten aller Wahrheiten zu befinden.
