Schlagwort: erkenntnis
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Es gibt keine objektive Moralität

Das Festhalten an der Vorstellung einer objektiven Moralität ist sicherlich auf die Bequemlichkeit einer endgültigen Antwort in Fragen der Moralphilosophie zurückzuführen. Wird akzeptiert, dass es keine objektive und absolut legitimierte Moralität gibt, so muss jede moralische Frage relativistisch angegangen werden.
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Anmerkungen zur Postmoderne (12): Das verblendete Zeitalter

Was im Mittelalter die „Dunkelheit“ fehlender Erkenntnisse war, entspricht heute einer „Verblendung“ so vieler Erkenntnisse.
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Anmerkungen zur Postmoderne (10): Von der Doppelmoral

Ein Massstab kann nur innerhalb der Abgrenzung einer Realitätserkenntnis existieren, und muss nur innerhalb dieser kohärent sein. Das Problem der Doppelmoral liegt somit nicht in dieser als solche, sondern im Aufprall unterschiedlicher Realitätserkenntnisse.
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„Wer nichts glaubt, glaubt alles“

Denn nur der kann neues Wissen erlangen, der auch die Demut hat, sein Unwissen anzuerkennen. Und der Ansatz, über die grössten, unergründbaren Mysterien dieses Universums, nämlich der Schöpfung, des Lebens, des Geistes, Gewissheit zu haben, bedeutet auch, sich im Besitz der absolutesten aller Wahrheiten zu befinden.
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Der unerträgliche Zweifel

Im Fehlen der Gewissheit, welche durch das überschaubare Bild übermittelt wird entsteht ein unerträglicher Zweifel an der Realität selber, welche somit undurchdringbar wird. Aus diesem Grund entsteht der Wille, sich wider jeder Offenlegung an das ursprüngliche Bild zu klammern, um so den Anschein von Erkenntnis, von Klarheit, von Wahrheit im eigenen Geist zu erhalten.
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Die Angst, ohne Leuchtturm zu segeln

Während wir gelernt haben, mit den Begrenzungen unserer sinnlichen Wahrnehmung umzugehen , so ist es mit der Wahrnehmung bildlich übertragener Informationen nicht ganz so einfach, da wir uns im Grunde darauf verlassen müssen, dass das, was uns unterbreitet wird, auch der Realität entspricht, und nicht eine Verzerrung, Lüge, Bildmanipulation, o.ä. ist.
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Anmerkungen zur Postmoderne (6): Realität und Erkenntnis

Ein überaus bizarres Phänomen des postmodernen Zeitgeistes ist es, dass von wem eine Realität beschreibt, folglich angenommen wird, er fände diese Realität gut, oder es sei gar ein Realitätskonstrukt nach seinem eigenen gefallen.
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Anmerkungen zur Postmoderne (5): Fortschritt und Postmoderne vertragen sich schlecht

Wenn also die Verneinung der Realität, im nichtigen Versuch diese durch den Mensch zu formen, sich im Zeitgeist festsetzt, so wird die Erkenntnis von Realität nicht mehr möglich, und entsprechend auch der Fortschritt in unseren Kenntnissen der Naturwissenschaften (was schliesslich nichts anderes ist, als die Erkenntnis von Realitäten) und der Entwicklung der Technologie und der…
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Anmerkungen zur Postmoderne (4): ‚Ist‘ und ‚Soll‘; oder, warum Journalismus nicht mehr möglich ist

Indem durch das Simulacrum nicht mehr zwischen Realität und Simulation als Grundlage für diese Dialektik unterschieden wird, werden reflexartig die Bilder gewählt, gleichgültig ob Abbild oder Simulacrum, welche den ursprünglich ersuchten Gedanken untermauern, was schliesslich eine unbewusste Selbsttäuschung zulässt, welche emotionale Ansichten, das „soll“, mit vermeintlicher Realität, dem „ist“, gleichsetzen.
