Schlagwort: denken
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Es gibt keine objektive Moralität

Das Festhalten an der Vorstellung einer objektiven Moralität ist sicherlich auf die Bequemlichkeit einer endgültigen Antwort in Fragen der Moralphilosophie zurückzuführen. Wird akzeptiert, dass es keine objektive und absolut legitimierte Moralität gibt, so muss jede moralische Frage relativistisch angegangen werden.
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Von der conditio humana zur conditio politica

Der Wert der Kunst ist es, dass sie die conditio humana anspricht, das universelle Erlebnis des Menschsein, welches fast jede Person dieser Welt lediglich durch die Kondition als Mensch verstehen wird. Die postmoderne Kunst unserer Zeit will von alledem aber nichts wissen.
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Aufgezwungene Seligkeit

Der christliche Grundgedanke ist der, dass der Mensch von sich selber her den richtigen Weg finden muss, da es keinen Wert hat, wenn er diesen Weg vorgegeben bekommt.
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Anmerkungen zur Postmoderne (12): Das verblendete Zeitalter

Was im Mittelalter die „Dunkelheit“ fehlender Erkenntnisse war, entspricht heute einer „Verblendung“ so vieler Erkenntnisse.
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Anmerkungen zur Postmoderne (10): Von der Doppelmoral

Ein Massstab kann nur innerhalb der Abgrenzung einer Realitätserkenntnis existieren, und muss nur innerhalb dieser kohärent sein. Das Problem der Doppelmoral liegt somit nicht in dieser als solche, sondern im Aufprall unterschiedlicher Realitätserkenntnisse.
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Anmerkungen zur Postmoderne (9): Die Fassade einer Wertvorstellung

Warum pocht man so sehr auf die Wertvorstellung der Meinungsfreiheit, welche uns so viel besser macht als die bösen Autokratien mit ihrer Zensur, und fordert zugleich konstant Zensur von Meinungen und Auffassungen die man nicht mag, welche aber ganz klar innerhalb der gesetzlichen Grenzen sind?
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Radikalisierung durch Verschwörungstheorie

Es ist inzwischen vollkommen normal geworden, dass man ohne weiteres behaupten kann, jegliche kontroverse oder etwas aggressiv geäusserte Meinung oder Behauptung würde innert kürzester Zeit die Menschen zum Wahnsinn treiben und hierdurch Gewalt und Verbrechen säen. Dies ist auf vielerlei Art und Weise eine zutiefst perverse Verzerrung der Realität: Zum einen legt es ein verachtendes…
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Anmerkungen zur Postmoderne (7): Werte sind da, um missachtet zu werden

In dieser postmodernen Welt kommt es wieder und wieder vor, dass vorgegebene Werte mit ihrer Antithese konfrontiert werden, und die Synthese hieraus lediglich das Umgehen des ursprünglichen Wertes ist, so lange dies dialektisch begründet werden kann; salopp gesagt: mentale Gymnastik.
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Anmerkungen zur Postmoderne (6): Realität und Erkenntnis

Ein überaus bizarres Phänomen des postmodernen Zeitgeistes ist es, dass von wem eine Realität beschreibt, folglich angenommen wird, er fände diese Realität gut, oder es sei gar ein Realitätskonstrukt nach seinem eigenen gefallen.
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Wir brauchen jemanden zu hassen; oder, die Rationalität des Irrationalen

Womöglich ist das nicht anerkennen wollen dieses menschlichen Triebes, dieser Irrationalität die uns allen inne wohnt, was zu den schlimmsten Auswüchsen führt. Wenn man das unvermeidbare leugnet geschieht es fast unweigerlich, dass dieses Unvermeidbare trotzdem ein- bzw. auftretet, jedoch in einer wilden, unkontrollierten Form, da keinerlei Bändigung dessen geschieht, da diese ja eine Anerkennung dieses…
