Schlagwort: realität
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Von der conditio humana zur conditio politica

Der Wert der Kunst ist es, dass sie die conditio humana anspricht, das universelle Erlebnis des Menschsein, welches fast jede Person dieser Welt lediglich durch die Kondition als Mensch verstehen wird. Die postmoderne Kunst unserer Zeit will von alledem aber nichts wissen.
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Anmerkungen zur Postmoderne (12): Das verblendete Zeitalter

Was im Mittelalter die „Dunkelheit“ fehlender Erkenntnisse war, entspricht heute einer „Verblendung“ so vieler Erkenntnisse.
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Der geistige Tod einer Kultur

Verkümmerte Geschichten sind das Spiegelbild einer geistig verkommenen Gesellschaft, welche sich selber mit gefälligen Lügen vergiften möchte.
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Anmerkungen zur Postmoderne (10): Von der Doppelmoral

Ein Massstab kann nur innerhalb der Abgrenzung einer Realitätserkenntnis existieren, und muss nur innerhalb dieser kohärent sein. Das Problem der Doppelmoral liegt somit nicht in dieser als solche, sondern im Aufprall unterschiedlicher Realitätserkenntnisse.
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Realitätskonstrukt aus Angst vor Pragmatismus

Dass es heute einen so überwältigenden Einheitsbrei der Weltanschauung gibt, ergibt sich daraus, dass die Auffassung sich breit gemacht hat, es gäbe in der Tat eine ideale Lösung. Folglich liegt der Schluss nahe, dass wer diese ideale Lösung ablehnt, entweder dumm oder bösartig ist.
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Der unerträgliche Zweifel

Im Fehlen der Gewissheit, welche durch das überschaubare Bild übermittelt wird entsteht ein unerträglicher Zweifel an der Realität selber, welche somit undurchdringbar wird. Aus diesem Grund entsteht der Wille, sich wider jeder Offenlegung an das ursprüngliche Bild zu klammern, um so den Anschein von Erkenntnis, von Klarheit, von Wahrheit im eigenen Geist zu erhalten.
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Die Angst, ohne Leuchtturm zu segeln

Während wir gelernt haben, mit den Begrenzungen unserer sinnlichen Wahrnehmung umzugehen , so ist es mit der Wahrnehmung bildlich übertragener Informationen nicht ganz so einfach, da wir uns im Grunde darauf verlassen müssen, dass das, was uns unterbreitet wird, auch der Realität entspricht, und nicht eine Verzerrung, Lüge, Bildmanipulation, o.ä. ist.
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Anmerkungen zur Postmoderne (6): Realität und Erkenntnis

Ein überaus bizarres Phänomen des postmodernen Zeitgeistes ist es, dass von wem eine Realität beschreibt, folglich angenommen wird, er fände diese Realität gut, oder es sei gar ein Realitätskonstrukt nach seinem eigenen gefallen.
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Anmerkungen zur Postmoderne (5): Fortschritt und Postmoderne vertragen sich schlecht

Wenn also die Verneinung der Realität, im nichtigen Versuch diese durch den Mensch zu formen, sich im Zeitgeist festsetzt, so wird die Erkenntnis von Realität nicht mehr möglich, und entsprechend auch der Fortschritt in unseren Kenntnissen der Naturwissenschaften (was schliesslich nichts anderes ist, als die Erkenntnis von Realitäten) und der Entwicklung der Technologie und der…
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Anmerkungen zur Postmoderne (4): ‚Ist‘ und ‚Soll‘; oder, warum Journalismus nicht mehr möglich ist

Indem durch das Simulacrum nicht mehr zwischen Realität und Simulation als Grundlage für diese Dialektik unterschieden wird, werden reflexartig die Bilder gewählt, gleichgültig ob Abbild oder Simulacrum, welche den ursprünglich ersuchten Gedanken untermauern, was schliesslich eine unbewusste Selbsttäuschung zulässt, welche emotionale Ansichten, das „soll“, mit vermeintlicher Realität, dem „ist“, gleichsetzen.
