Schlagwort: moralität
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Es gibt keine objektive Moralität

Das Festhalten an der Vorstellung einer objektiven Moralität ist sicherlich auf die Bequemlichkeit einer endgültigen Antwort in Fragen der Moralphilosophie zurückzuführen. Wird akzeptiert, dass es keine objektive und absolut legitimierte Moralität gibt, so muss jede moralische Frage relativistisch angegangen werden.
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Der Mensch erhebt sich zum Gott

Der Mensch lebt in einem Zwiespalt, worin er einerseits seine Umgebung gestaltet und weitgehend über die Natur und die Welt bestimmen kann; andererseits aber den sog. Naturgesetzen untersteht.
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An die Demokratie glauben

An die Demokratie glaubt man. Sie ist, wie eine Religion, nicht greifbar, sie überzeugt nicht von sich selbst her, sondern erfordert Hingabe ohne Infragestellung. Der Unterschied ist allerdings, dass die Religion ihre Kondition als solche nicht verleugnet.
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Die moralische Überlegenheit des Opfers

Im postmodernen Denken wird die moralische Überlegenheit wird an die Opferrolle gebunden: Nur wer ein Opfer ist, kann moralisch überlegen sein.
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Ist Menschleben heilig?

Ohne einen moralischen Haltepunkt, der über den Menschen hinaus geht, wird jegliche Moral relativ. Wenn die nächste Grenze überschritten wurde, ist eine weitere Grenze so nah, als dass sie alsbald auch überschritten wird.
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Vorwärts in die Vergangenheit

Es hat etwas Ironisches, wenn die zivilisatorische Entwicklung letztlich zur Möglichkeit führt, sich bewusst dessen zu entziehen, was diese Entwicklung überhaupt möglich gemacht hat.
