Schlagwort: wertvorstellung
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Es gibt keine objektive Moralität

Das Festhalten an der Vorstellung einer objektiven Moralität ist sicherlich auf die Bequemlichkeit einer endgültigen Antwort in Fragen der Moralphilosophie zurückzuführen. Wird akzeptiert, dass es keine objektive und absolut legitimierte Moralität gibt, so muss jede moralische Frage relativistisch angegangen werden.
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Ist Menschleben heilig?

Ohne einen moralischen Haltepunkt, der über den Menschen hinaus geht, wird jegliche Moral relativ. Wenn die nächste Grenze überschritten wurde, ist eine weitere Grenze so nah, als dass sie alsbald auch überschritten wird.
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„Wer nichts glaubt, glaubt alles“

Denn nur der kann neues Wissen erlangen, der auch die Demut hat, sein Unwissen anzuerkennen. Und der Ansatz, über die grössten, unergründbaren Mysterien dieses Universums, nämlich der Schöpfung, des Lebens, des Geistes, Gewissheit zu haben, bedeutet auch, sich im Besitz der absolutesten aller Wahrheiten zu befinden.
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Vorwärts in die Vergangenheit

Es hat etwas Ironisches, wenn die zivilisatorische Entwicklung letztlich zur Möglichkeit führt, sich bewusst dessen zu entziehen, was diese Entwicklung überhaupt möglich gemacht hat.
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Anmerkungen zur Postmoderne (9): Die Fassade einer Wertvorstellung

Warum pocht man so sehr auf die Wertvorstellung der Meinungsfreiheit, welche uns so viel besser macht als die bösen Autokratien mit ihrer Zensur, und fordert zugleich konstant Zensur von Meinungen und Auffassungen die man nicht mag, welche aber ganz klar innerhalb der gesetzlichen Grenzen sind?
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Anmerkungen zur Postmoderne (7): Werte sind da, um missachtet zu werden

In dieser postmodernen Welt kommt es wieder und wieder vor, dass vorgegebene Werte mit ihrer Antithese konfrontiert werden, und die Synthese hieraus lediglich das Umgehen des ursprünglichen Wertes ist, so lange dies dialektisch begründet werden kann; salopp gesagt: mentale Gymnastik.
