Schlagwort: postmoderne
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Der Mensch erhebt sich zum Gott

Der Mensch lebt in einem Zwiespalt, worin er einerseits seine Umgebung gestaltet und weitgehend über die Natur und die Welt bestimmen kann; andererseits aber den sog. Naturgesetzen untersteht.
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Von der conditio humana zur conditio politica

Der Wert der Kunst ist es, dass sie die conditio humana anspricht, das universelle Erlebnis des Menschsein, welches fast jede Person dieser Welt lediglich durch die Kondition als Mensch verstehen wird. Die postmoderne Kunst unserer Zeit will von alledem aber nichts wissen.
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Vom Leugnen der Bedrohung

Das Narrativ besagt, dass Skeptiker offensichtliche Bedrohungen leugnen. Das erfordert die Irreführung, sie würden von den Medien getrieben. Ohne dieses „Gaslighting“ gibt es aber kein historisches Beispiel dafür, dass Skeptiker Katastrophen herbeiführten.
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Anmerkungen zur Postmoderne (12): Das verblendete Zeitalter

Was im Mittelalter die „Dunkelheit“ fehlender Erkenntnisse war, entspricht heute einer „Verblendung“ so vieler Erkenntnisse.
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Der geistige Tod einer Kultur

Verkümmerte Geschichten sind das Spiegelbild einer geistig verkommenen Gesellschaft, welche sich selber mit gefälligen Lügen vergiften möchte.
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Die moralische Überlegenheit des Opfers

Im postmodernen Denken wird die moralische Überlegenheit wird an die Opferrolle gebunden: Nur wer ein Opfer ist, kann moralisch überlegen sein.
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Demokratie und Technokratie; oder, was man will, und was man sagt, zu wollen

Worum es sich letztlich handelt, ist um eine Diskrepanz zwischen dem, was gewollt wird, und dem, was vorgegeben wird, gewollt zu werden.
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Anmerkungen zur Postmoderne (11): Nach der Dekonstruktion

Wenn in einer Gesellschaft jeder nur konstant auf Kriegsfuss mit dem Nächsten ist, ist auch keiner bereit, irgend einen Kompromiss zu finden.
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Anmerkungen zur Postmoderne (10): Von der Doppelmoral

Ein Massstab kann nur innerhalb der Abgrenzung einer Realitätserkenntnis existieren, und muss nur innerhalb dieser kohärent sein. Das Problem der Doppelmoral liegt somit nicht in dieser als solche, sondern im Aufprall unterschiedlicher Realitätserkenntnisse.
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Die Verehrung der Hässlichkeit

Die Schönheit zu vermeiden und zu zerstören ist die abergläubische Geisselung, welche zur Seligkeit in Form von Überwindung des Menschseins führen soll. Wenn wir aufhören, Schönheit zu erkennen, hören wir auch auf, Menschen zu sein.
