
Es war ein gewöhnlicher Frühlingsmorgen in Zürich: Die Drogensüchtigen spritzten sich beim Platzspitz, die Bankiers zählten ihr Geld und die linken Lumpen liessen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Bürgermeister Lappi rührte das Koks in seinem Kaffee um, während er mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen diese friedliche Stadt durch das grosse Fenster seines Büros im Rathaus betrachtete.
Erst ein immer lauter werdendes Hupkonzert lenkte seinen Blick auf die Quaibrücke. Eine Autokolonne hatte sich dort gebildet, welche sich sogleich zu einem regelrechten Stau ausweitete. Stau, dachte Bürgermeister Lappi, hier in Zürich? Das konnte doch nicht sein, so sehr wie der Autoverkehr begrenzt worden war fuhren inzwischen nur noch die Allerreichsten in der Stadt herum, um ihre teuren Luxusautos vorzuzeigen. Was war da nur los?
Lappis Adjutant Spörri kam wenig später in das Bürgermeisterbüro gestürmt.
„Bürgermeister Lappi, um Himmels willen“, rief Spörri völlig ausser Atem, „kommen sie sofort, das müssen sie sehen.“
„Was – was ist denn?“, fragte Lappi nervös.
„Keine Zeit zu erklären“, sagte Spörri, „kommen sie.“
Ohne ein weiteres Wort zu wechseln führte Spörri den Bürgermeister an der Limmat entlang, bis zur Quaibrücke. Überall hatte sich inzwischen Stau gebildet, ein solches Verkehrschaos hatte Zürich nicht erlebt, seit man den Geringverdienern untersagt hatte, im Auto in die Stadt zu kommen. Das laute Hupen der Porsches, Teslas und Mercedes war hier unerträglich. Bei der Brücke sammelte sich eine kleine Menschenmenge.
„Sehen sie!“, rief Spörri, und deutete mit dem Finger in Richtung der Brücke, hinter die Menschenmenge. Eine kleine Gruppe von Leuten sass dort auf der Fahrbahn, sie trugen orangene Warnjacken, waren aber an den bunten Haaren sofort als linke Lumpen zu erkennen.
„Was soll das?“, fragte Lappi seinen Adjutanten, „der nächste Protest war doch erst für nächste Woche vorgesehen, und in der Langstrasse, wo sich sowieso nur Gesindel herumtreibt, nicht hier!“ Spörri zuckte mit den Schultern. „Spörri, rufen sie doch die Polizei, dass sie diese… Personen entfernen“, fügte Bürgermeister Lappi fast schon hysterisch hinzu.
„Das haben wir schon“, sagte Spörri, „hier kommt gerade Wachtmeister Schlagstock.“
Der Wachtmeister prügelte auf alle Passenten ein die ihm über den Weg liefen, wie er sich Bürgermeister Lappi näherte. Auch diesem verpasste er zur Begrüssung einen Knüppelhieb auf den Kopf.
„Autsch! Verdammt, Schlagstock, nicht uns“, sagte Lappi und rieb sich die Beule.
„’tschuldigung“, antwortete der Wachtmeister, „die Gewohnheit.“
„Was ist denn nun, warum entfernen sie diese Lumpen nicht?“, fragte Lappi irritiert.
„Nun, sehen sie, wir haben alles versucht, sie zu schlagen, ihnen mit dem Knüppel eins zu verpassen, oder sie mit dem Knüppel zu schlagen, und nichts hat gewirkt. Sie gehen einfach nicht weg.“
„Aber dann zerren sie sie doch weg“, sagte der Bürgermeister.
„Ach, stimmt, das hatten wir auch versucht, aber das ist so: Sie haben sich an der Strasse festgeklebt.“
Festgeklebt. Die Worte hallten in Lappis hohlem Kopf wieder. Die berüchtigten Klimakleber also. Er hatte davon gehört, doch gemeint, so etwas würde nur im Nachbarland Gummihalsien (einstmals Deutschland) vorkommen. Wie konnte das nun hier in Zürich passieren?
„Schlagstock, wie kann das passiert sein? Wir hatten doch den Verkauf von Sekundenkleber prophylaktisch unterbunden“, sagte Lappi.
„Nun…“, sagte Schlagstock nachdenklich, „vielleicht haben sie den in einer anderen Stadt gekauft.“
„Verdammt, an diese Möglichkeit hatten wir gar nicht gedacht“, sagte Lappi verdrossen.
„Und Bürgermeister, ich will sie ja nicht beunruhigen, aber es kommt noch schlimmer“, sagte Spörri.
„Noch schlimmer?“, fragte Lappi verzweifelt. Spörri führte ihn einige Schritte näher an die Klimakleber, durch die Menschenmenge hindurch. Dort stand ein Kamerateam des Staatsfunks, angeführt von niemand anderem als Spasto Kotz, dem obersten Propagandisten.
„Kotz!“, platzte es aus Lappi heraus, „du schon wieder!“
Kotz schaute ihn mit einem dämlichen Grinsen an, während er den Kameramann anwies, die Klimakleber ins Bild zu nehmen. Er wischte sich den Geifer vom Kinn. Das ständige Sabbern von Kotz war selbst Lappi, der sonst alle linken Lumpen in seiner Stadt tolerierte, zuwider.
„Ich werde nicht zulassen, dass ihre verfluchte Staatsgewalt diesen friedlichen Protest unterbindet“, sagte Kotz geifernd, „meine Kameras nehmen alles auf. Trauen sie sich doch, los!“ Er lachte, und wischte sich wieder den Sabber mit dem Ärmel weg.
„Es ist eine Katastrophe“, sagte Spörri den Tränen nahe, „sie machen unsere schöne Stadt kaputt. Was sollen wir tun?“
„Nun, es gibt nur noch eine Person, die uns aus dieser Situation helfen kann“, sagte Lappi mit ernster Miene.
In den dunklen Gewölben des Munots in Schaffhausen klingelte ein Telefon mit der Melodie des Schweizerpsalms. Der Wanst aus Schaffhausen entfernte sich nur ungern von seinem Teller mit Fleischkäse und Spiegelei, doch er wusste, wenn das blaue Telefon klingelte, musste es etwas wichtiges sein. Er erhob seinen Machtkörper vom Stuhl, und quälte sich hinüber bis zum Telefon.
„Hier Wanst“, sagte er.
„Gott sei Dank“, hörte er die vertraute Stimme von Bürgermeister Lappi, „Wanst, wir brauchen eure Hilfe. Wir haben den Basler nicht erreichen können. Aber ihr müsst sofort nach Zürich kommen. Es ist etwas schreckliches geschehen.“
Der Wanst seufzte. Er würde es wohl wieder nicht zu seinem Schmaus von Fleischkäse und Spiegelei schaffen.
„Keine Sorge, Bürgermeister Lappi, ich werde sofort den Basler rufen und wir kommen so schnell wir können nach Zürich.“
„Ich danke ihnen, Wanst!“, sagte der Bürgermeister und legte auf.
Natürlich konnten sie den Basler nicht kontaktieren, dachte der Wanst, denn dieser war in seinem Geheimversteck und meditierte, indem er eine junge Dame auf sein Gesicht sitzen liess. Nur so, vergraben in den sanften Lenden einer jungen Schönheit konnte er die Absurdität dieser Welt hinter sich lassen, und sich gänzlich seinen baslerischen Gedanken widmen. Er würde es nicht gern haben, aber der Notfall schien gross genug, als dass der Wanst ihn durch das Basel-o-phon anrufe, um ihm die Situation zu schildern.
„Warum unterbrichst du meine Meditation, Wanst?“, sagte der Basler.
„Basler, es ist ein Notfall. Lappi hat mich soeben angerufen. Sie wissen nicht weiter.“
„Ich sehe, diese Welt kommt mal wieder ohne mich nicht klar“, sagte der Basler resigniert, „ich hole dich mit dem Baslermobil ab.“
Nur wenig später schon fuhr ein Citroën 2CV, den man umgangssprachlich die Ente nennt, vor dem Munot vor. Dieser rotblaue Wagen war aber keine normale Ente, sondern das Baslermobil, und was auf den Ersten blick nach einem einfachen Auto aussah, verbarg alle möglichen ausserordentlichen Funktionen.
Auf dem Fahrersitz sass eine schlaksige Gestalt, gekleidet in einem dunklen Überzieher mit Kapuze. Im Gesicht trug er eine schwarze Augenmaske, die seine Identität verschleierten. Seine kantigen Gesichtszüge waren hingegen klar zu sehen, sie versetzten Männer in Ehrfurcht und liessen Frauen dahinschmelzen.
Ein kurzes Hupen war für den Wanst das Signal, er lief watschelnd aus dem Munot heraus, gekleidet in seinem hautengen gelben Anzug, welcher seinen mächtigen Bierbauch zur Geltung brachte, der schon mehr als einem Bösewicht zum Verhängnis geworden war. Vorne aufgemalt trug er den Schaffhauser Bock, und sein Umhang war genauso schwarz wie das Wappentier.
Die Federung des Baslermobils knarrte als der Wanst sich im Beifahrersitz fallen liess. Er nickte zum Basler rüber, und dieser fuhr sofort los. Doch sie hatten kaum die Geborgenheit Schaffhausens verlassen, als sie bereits mit den Auswirkungen von Bürgermeister Lappis Problem konfrontiert wurden: der Stau hatte sich schon bis Eglisau ausgebreitet.
„Verdammt, das ist wirklich nicht gut“, sagte der Basler, „aber zum Glück kein Problem für das Baslermobil.“ Er drückte einen der unzähligen Knöpfe auf dem Armaturenbrett, und das Baslermobil fuhr sogleich Flügel aus. Dann drückte der Basler einen weiteren Knopf, um auf das Triebwerk umzuschalten. Die Beschleunigung drückte die Beiden in ihre Sitze, und kurz darauf erhob sich das Baslermobil in die Lüfte.
Aus der Luft konnten sie sehen, wie sich schon alle Strassen um Zürich vom Stau eingenommen worden waren. Wenn sie sich nicht beeilten, würde sich dieser Stau auf die ganze Schweiz ausweiten, dann Europa, dann die Welt.
Als sie Zürich erreichten aktivierte der Basler das Amphibiensystem des Baslermobils, um nahe der Quaibrücke auf dem See zu landen. Bürgermeister Lappi fiel ein Stein vom Herzen, als er den Basler und seinen Partner, den Wanst, ankommen sah.
„Basler und Wanst, endlich seid ihr da“, sagte der Bürgermeister erleichtert.
„Es war nicht einfach“, sagte der Basler, „der Stau breitet sich immer weiter aus. Wenn wir nicht bald handeln, könnte es eine Katastrophe geben. Was ist passiert?“
„Seht doch“, sagte der Bürgermeister und führte den Basler und den Wanst durch die Menschenmenge bis zu den Klimaklebern. „Klimakleber!“, sagte Bürgermeister Lappi nur.
„Verstehe“, sagte der Basler. Das Problem war nicht unbekannt, aber er hatte nicht erwartet, dass es sich so schnell in die Schweiz ausbreiten würde.
„Ich wette Gummihalsien steckt irgendwie dahinter“, sagte der Wanst, wie er die seltsamen Figuren auf der Strasse betrachtete.
„Ah, der Clown aus Basel ist auch da, und der Schaffhauser Cervelat!“, spottete Spasto Kotz als er die Beiden sah.
„Du musst hier natürlich auch wieder mitmischen“, sagte der Basler voller verachtung, „ich sehe, die Lektion die ich dir letztes Mal erteilt habe war wohl nicht genug.“
„Du hast vielleicht meinen Plan vereiteln können, alle Schweizer über ein unterschwelliges Signal im Fernsehen unter meine Kontrolle zu bringen. Aber diesmal wird es nicht so einfach sein.“ Er wischte sich den Geifer weg.
„Lass mich ihm eins mit dem Bierbauch verpassen“, sagte der Wanst begierig.
„Nein, Wanst“, sagte der Basler und hielt seinen Partner zurück, „lass dich von ihm nicht provozieren.“
„Basler“, meldete sich Bürgermeister Lappi zu Wort, „lass Kotz bei Seite, du musst dich um die Klimakleber kümmern.“
„Er hat recht, wir können uns jetzt nicht von den Journutten ablenken lassen.“
„Wir könnten mit einer Walze über die Klimakleber fahren, und so die Strasse frei machen“, überlegte der Wanst laut.
„Das ist keine schlechte Idee“, sagte der Basler, „aber schau, Kotz lässt alles im Fernsehen übertragen. Wenn wir die Klimakleber einfach plattfahren, was richtig und wichtig wäre, dann wird es die ganze Schweiz sehen. Wir machen diese Leute zu Märtyrern, morgen sind dann doppelt so viele hier, und übermorgen dreimal so viele.“
„Du hast Recht, Basler“, sagte der Wanst, „das hatte ich wirklich nicht bedacht.“
„Ist schon gut, Wanst. Wir können dieses Problem nicht mit vollkommen übertriebener Gewalt lösen, wie wir es sonst immer tun. Wir brauchen eine List.“
Der Basler rieb sich nachdenklich das Kinn.
„Was ist das für ein Geräusch?“, fragte Lappi nach kurzer Zeit.
„Verzeihung, das war mein Magen“, sagte der Wanst, „ich bin nicht zum Frühstücken gekommen. Und nachdenken macht mich immer so hungrig.“
„Jetzt ist nicht die Zeit um ans Essen zu denken, Wanst“, sagte der Basler.
„Ich kann gerade an nichts anderes Denken. Können wir nicht einen Döner holen?“
Der Basler seufzte, aber es war offensichtlich, dass der Hunger vom Wanst eine zu grosse Ablenkung war. Eine Stärkung wäre vielleicht die Möglichkeit, das Denken anzuregen.
Der Basler und der Wanst liessen sich in einer Dönerbude nahe des Ortes des Desasters nieder. Der Basler kaute langsam an seinem Döner mit alles und Joghurtsosse im Fladenbrot, während der Wanst seinen zweiten Döner im Taschenbrot mit nur Fleisch und scharfer Sosse verzehrte.
„Wie kannst du nur den Döner mit so viel scharfer Sosse essen“, fragte der Basler irgendwann, „ich bekomme davon immer Durchfall. Nicht einmal mein mächtiger Basler Magen ist stark genug dafür.“
„Gerade deshalb esse ich den ja“, sagte der Wanst mit vollem Mund.
„Warte – das ist es! Das ist brillant!“, rief der Basler plötzlich aus.
„Waf?“, fragte der Wanst mit vollem Mund.
„Wanst, du hast mich auf eine grossartige Idee gebracht. Wir müssen sofort ein Dutzend Döner mit reichlich scharfer Sosse bestellen.“
„Also einen bekomme ich noch runter“, sagte der Wanst, „dann bin ich aber satt.“
„Doch nicht für uns. Los, hol die Döner, und triff mich bei der Quaibrücke.“
Der Wanst kam nach einer Weile mit zwei Plastiksäcken voller Döner zur Quaibrücke.
„Habt ihr endlich eine Lösung gefunden?“, fragte Bürgermeister Lappi verzweifelt.
„Keine Sorge, Bürgermeister, wir haben einen grossartigen Plan ausgeklügelt. Komm, Wanst“, sagte der Basler, und lief wieder zu den Klimaklebern hin.
„Ich hoffe du willst nicht diese friedlichen Demonstranten angreifen, Basler!“, rief Spasto Kotz ihm zu, und wischte sich sogleich den Geifer weg.
„Ich würde niemals unschuldige Zivilisten angreifen, Spasto Kotz. Deine üblen Nachreden werden dir irgendwann zum Verhängnis werden“, antwortete der Basler, „ich komme lediglich um diesen Leuten eine Verpflegung zu bringen. Während du sie nur für deine Ziele ausnutzt, respektiere ich den friedlichen Protest voll und ganz.“
Der Basler und der Wanst begann sogleich die Döner an die Klimakleber zu verteilen, unter dem verdächtigen Blick von Spasto Kotz.
„Nimm sie gut auf,“ sagte dieser dem Kameramann, „die führen etwas im Schilde.“ Er wischte sich den Geifer weg.
„Wir werden uns nun entfernen, damit dieser friedliche Protest seinen Lauf nehmen kann. Auf Bald, ihr noblen Demonstranten“, sprach der Basler, und lief dann zurück zu Bürgermeister Lappi, der das ganze Schauspiel aus der Ferne beobachtet hatte.
„Herrgott Basler, diese Leute stürzen meine Stadt ins Chaos, und du bringst ihnen noch Verpflegung?“
„Vertrauen sie mir, Bürgermeister. Habe ich sie jemals im Stich gelassen?“
Der Bürgermeister sagte nichts.
Wenig später waren plötzlich rufe aus der Menschenmenge zu hören.
„Iiih!!“, rief jemand. „Bäh, das ja ekelhaft“, war zu hören. Die Menschenmenge nahm auf einmal Distanz von den Klimaklebern. Ein widerwärtiger jauchiger Gestank erreichte bald die kleine Gruppe um den Basler.
„Was zum Teufel ist das für ein Gestank“, rief Spörri.
„Es riecht nach grüner Politik“, spottete der Wanst.
„Bürgermeister, wissen sie was dabei rauskommt, wenn man die Farben rot und grün vermischt?“, fragte der Basler.
„Nun… Braun?“
Der Basler hob die Hand und zeigte mit dem Finger auf die Klimakleber. Braune Diarrhö spross aus ihnen allen hervor. Der Döner hatte Wirkung gezeigt. Der Bürgermeister und Spörri begannen sofort zu lachen.
„Grossartig, Basler, wirklich genial!“, sagte Bürgermeister Lappi.
„Aber wir müssen sie doch noch von da weg bekommen“, sagte Spörri.
„Passen sie gut auf“, sagte der Basler, und zeigte erneut auf die Klimakleber. Sie hoben plötzlich die Hände von der Strasse, und griffen sich an die eingeschissenen Hosen.
„Was – wie kann das sein?“, fragte Spörri.
„Die Säure in der Diarrhö wirkt wie ein Lösungsmittel“, sagte der Basler, „Wachtmeister Schlagstock, sie können nun mit ihren Leuten diese Klimakleber abführen.“
Schlagstock salutierte mit seinem Knüppel.
„Kommt Jungs, auf geht’s“, rief er den Polizisten zu, und sie machten sich sogleich auf, die nun nicht mehr angeklebten Klimakleber zu entfernen. Die ganze Menschenmenge lachte lautstark über die Demonstranten mit dem explosiven Durchfall, die unter dem Lärm lauter Flatulenzen abgeführt wurden.
„Verdammt, mach die Kamera aus, los“, schrie Spasto Kotz den Kameramann an, „das können wir nicht bringen, die Leute werden sich doch totlachen. Verflucht seist du, Basler!“, rief er, und verschwand dann wieder in Richtung des Todesturms vom Leutschenbach.
Der Verkehr löste sich nun nach und nach wieder auf. Das Unheil war abgewendet. Die Bankiers konnten wieder das Geld von Oligarchen und Diktatoren verwalten, und die Drogensüchtigen würden ihren Stoff bekommen. Die Welt war wieder in Ordnung.
„Basler und Wanst, ihr habt die Stadt gerettet, wie können wir euch jemals danken?“, sagte Bürgermeister Lappi.
„Nichts zu danken, Bürgermeister“, sagte der Basler, „wo auch immer linke Lumpen ihr Unwesen treiben, da werden wir sein, um ihnen Einhalt zu gebieten. Komm, Wanst.“ Sie liefen wieder zurück zum Baslermobil, und flogen in die Lüfte und weg von Zürich.
„Ein echter Held“, sagte Bürgermeister Lappi, „was würden wir ohne ihn nur tun?“





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